Außenseitermensch
Ist schon traurig – Moral kackt ab
Trotzdem glaub ich, es kommt der Tag
Es ist leicht, sich zu bekennen,
wenn die Menge dich umarmt,
aber, wenn du was bemängelst,
auch zurecht, dann sei gewarnt
Dann bist du unbequem, nicht gern gesehen
Ein Außenseitermensch und die wollen dich brechen
Lass nicht zu, dass das gelingt
Aufgepasst! Wir haben ganz schön Gegenwind
Doch wir gehen voraus,
weil die Tiere einfach wichtig sind
Ist schon traurig – Moral kackt ab
Trotzdem glaub ich, es kommt der Tag
So hat’s immer angefangen,
irgendwer hat aufbegehrt
Und die Mehrheit hat gejammert,
Unterdrückung sich gewehrt
Das war niemals leicht, du bist nicht allein
ein Außenseiter Mensch
Wollen sie uns auch brechen
Lass nicht zu, dass das gelingt
Aufgepasst! Wir haben ganz schön Gegenwind
Doch wir gehen voraus,
weil die Tiere einfach wichtig sind
Und sie fühlen wie wir
Kommt, lasst sie uns befreien
Das wird scheiße schwer, aber du bist nicht allein
Nicht allein
Du bist nicht allein
Hör nicht auf! Hör nicht auf sie! Lass nicht los!
Lass nicht ab von ihnen
Gib nicht auf! Wenn du daran glaubst,
sei mutig für sie
Wir sind viele Außenseiter für die Tiere
‚Lass und stören, sei dabei
sei dabei, sei dabei
Zusammen sind wir nicht alleine
Aufgepasst! Wir haben ganz schön Gegenwind
Doch wir gehen voraus,
weil die Tiere einfach wichtig sind
Und sie fühlen wie wir
Kommt, lasst sie uns befreien
Das wird scheiße schwer, aber du bist nicht allein
Du bist nicht allein
Ich bin ein Tier
Dein altes Lied, ich halt dich nicht auf
Doch brenn ich ehrlich nicht darauf,
wieder zu hören, welche meiner Wünsche dich empören
Ein neuer Schmerz, ich kann dich nicht sehen
Und deine Worte nicht verstehen
Außen still und innerlich schreien
Ein Teil von mir will dir verzeihen
Ein schwerer Kampf, ich will nicht verlieren
Verlockend, es zu akzeptieren
Du fehlst mir sehr und wieder nicht
Einmal mehr verlierst du mich
Denn ich werd sie nicht verraten
für einen Moment mit dir
Auch, wenn du mir fehlst
Ich bin ein Tier, bin ein Tier.
Und ich kann sie nicht vergessen
Sie rufen doch nach mir
Dass du mich nicht erkennst
Ich bin ein Tier, bin ein Tier
Ohne dich verwehen in den Stürmen der Zeit
Bin ich dazu echt bereit?
Deine Wahl so schwer, doch wer zahlt den Preis?
Dreh dich nicht nochmal im Kreis
Jetzt schau nicht weg! Sieh, was ich sah
für immer sehe, es tut so weh
Klar, ich hab gewütet. Zu viel Leid
Wohl behütet in die Einsamkeit
Denn ich werd sie nicht verraten
für einen Moment mit dir
Auch, wenn du mir fehlst
Ich bin ein Tier, bin ein Tier.
Ich kann sie nicht vergessen
Sie rufen doch nach mir
Dass du mich nicht erkennst
Ich bin ein Tier, bin ein Tier
Und Ich kann sie nicht beschützen,
nicht einmal vor dir
Was du ihnen tust,
das tust du mir, tust du mir
Komm auf unsere Seite
Heute, jetzt und hier
Nutze den Moment
Sei ein Tier, sei ein Tier
Schlachthäuser sterben
So, wie wir zusammenstehen,
teilen wir den Traum
Von einer Zukunft, die wir sehen
Bauen wir sie auf
Die Erde bebt, das heißt, ein Sturm zieht auf
Und der sind wir
Uns wird man immer hören
Uns wird man immer sehen
Und wir bleiben laut für sie
Wir werden ewig stören
Wir werden unbequem
Bis die Schlachthäuser sterben wie nie
Auf den Wolken, sanft und still
formt sich schon die Zeit
Auf die wir hoffen
Und sie will sein Gerechtigkeit
Die Erde bebt, das heißt, ein Sturm zieht auf
Und der sind wir
Uns wird man immer hören
Uns wird man immer sehen
Und wir bleiben laut für sie
Wir werden ewig stören
Wir werden unbequem
Bis die Schlachthäuser sterben wie nie
Schlachthäuser sind unmenschlich
Schlachthäuser sind unmoralisch
Schlachthäuser gehören abgeschafft
Dreh dich um – viel zu schauen – Augen auf!
Es gibt viel zu tun – glaub an uns – gib nicht auf!
Und die meckern, die sind wütend, ja natürlich, die haben Schiss
Weil die wissen, nun mal ehrlich,
dass Veganismus richtig ist
Weil wir kämpfen für das Leben
Darum sind wir ne Gefahr
Denn wir werden alles geben, ist doch klar
Na klar
Uns wird man immer hören
Uns wird man immer sehen
Und wir bleiben laut für sie
Wir werden ewig stören
Wir werden unbequem
Bis die Schlachthäuser sterben wie nie
Wie nie
Tiere träumen
Im Traum gehör ich mir
Ich breite meine Flügel aus
Ich suhle mich im Schlamm,
oder schwimme weit hinaus
Meine Mähne weht im Wind
An der Seite hüpft mein Kind
Ich erfahre diese Welt,
wenn im Traum der Vorgang fällt
Oh ich dreh mich um und lauf
Oh und niemand hält mich auf
Oh im Traum flieg ich zu dir
Und dann gehört die Freiheit mir
Ein Land der Phantasie
Und da werde ich geliebt
Tiefe Wälder sah ich nie,
doch ich weiß, dass es sie gibt
Träume ich vom Meer
Von Bewegungen im Raum
Ohne Wiederkehr
Ich verbleibe hier im Traum
Oh ich dreh mich um und lauf
Oh und niemand hält mich auf
Oh im Traum flieg ich zu dir
Und dann gehört die Freiheit mir
Schlaf ich ein, darf ich sein,
wo ich hingehör
In die Liebe, in das Leben,
in die Freiheit, ungestört
Ich wach nicht auf
Ich wach nicht auf
Ich wach nicht auf
Ich wach nicht auf
Ich wach nicht auf
Ich wach nicht auf
Ich träume, träume
Oh ich dreh mich um und lauf
Oh und niemand hält mich auf
Oh im Traum flieg ich zu dir
Und dann gehört die Freiheit mir
Oh jetzt fliege ich davon
Oh bin hinterm Horizont
Oh der Mensch ist auch ein Tier
Oh träumst du nun mit mir?
Linksradikale Veganisten
So hat es schon immer funktioniert –
ist ganz schön mies, bedenkt man, wer wir sind, ganz nebenbei
Stets die Schwächsten werden terrorisiert und wer sich wehrt, der gilt als faules Ei
Weil jemand mächtig ist, lächerlich, darf er dominieren
Haben wir eigentlich was zu verlieren?
Scheiß doch drauf, wir sind hier, radikal für jedes Tier und das gilt auch für dich
Wir sind linksradikale Veganisten
Wir hören euch nicht zu, ihr seid Karnisten
Wir werden uns nicht verstecken vor Faschisten
Denn wir sind linksradikale Veganisten
Wenn du Tierleidkacke fotografierst, so ohne Recht,
hast du dann auch verdient, was du bekommst
Für den Schlächter drückt man schon ein Auge zu, ist ganz normal,
das gibt ne‘ Wurst umsonst
Ist das Gerechtigkeit, tut mir leid, nein, das ist es nicht
Haben wir kein Gesetz, das Leben schützt?
Eben schon, steigt vom Thron, Menschenrecht reicht nämlich nicht, es geht nicht nur um uns
Wir sind linksradikale Veganisten
Wir hören euch nicht zu, ihr seid Karnisten
Wir werden uns nicht verstecken vor Faschisten
Denn wir sind linksradikale Veganisten
Leid und es zerreißt uns
Das dürfte nie geschehen
Wir sind hier und wir bleiben hier
Warte ab, es kommt der Tag, an dem das alles endet
Wenn du es auch nicht hören magst, der Wahnsinn wird beendet
Wir sind linksradikale Veganisten
Wir hören euch nicht zu, ihr seid Karnisten
Wir werden uns nicht verstecken vor Faschisten
Denn wir sind linksradikale Veganisten
Wir sind eiskalte Antispeziesisten
In Wahrheit seid doch ihr die Extremisten
Wir werden uns nicht verstecken vor Faschisten
Na macht uns das zu veganen Terroristen?
Wir bleiben hier – Es kommt der Tag, an dem das endet