Erbsenschreck - veganische Musik

veganistische Musik und mehr

Texte Extrem

Veganer

Ein Veganer, ein Veganer gehört einer Terrororganisation an
Ein Veganer, ein Veganer fängt immer gleich das Missionieren an
Ein Veganer, ein Veganer meint, er wüsste immer alles so viel besser
Ein Veganer, ein Veganer ist ein ganz brutaler, fieser Pflanzenfresser
Ein Veganer, ein Veganer killt Millionen von Insekten jeden Tag
Ein Veganer, ein Veganer will mir erzählen, was ich essen darf

Ein Normaler, ein Normaler packt sich 100 Gramm Salami auf sein Brot
Ein Normaler, ein Normaler ist nicht hyper zu sensibel bei nem‘ Tod
Ein Normaler, ein Normaler nimmt es mit der Ethik nicht so ganz genau
Ein Normaler, ein Normaler ist vor lauter Protein besonders schlau
Ein Normaler, ein Normaler frisst Buletten, weil es immer schon so war
Ein Normaler, ein Normaler sieht in pflanzlicher Ernährung ne‘ Gefahr

So ein Löwe, ja ein Löwe leckt sich in der Wildnis ganz bewusst den Arsch
Du bist Löwe, auch ein Löwe na dann leck mal deinen Hintern- vorwärts Marsch!
Eine Ziege, eine Ente, eine Mieze, eine Katze und ein Hahn
Sind fantastisch! Voller Liebe, darum lebe ich in Frieden und vegan

Dann schmeckt‘s halt nicht

Neulich habe ich es probiert, doch es hat nicht funktioniert
Die Sojamilch hat einfach nicht geschäumt
Das hat mich voll frustriert, also hab ich‘s boykottiert
Und die ganze Pflanzenplörre weggeräumt
Warum schaust du so verschreckt? Deine Sojamilch ist Dreck
Weil der Latte mit ner Sojamilch nicht schmeckt

Dann schmeckt‘s halt nicht – dafür hatte es kein Gesicht
hat nicht geweint, gelitten und geschrien
Öffne dein Herz und verzichte Mal auf Schmerz! 
Sei kein Wicht! Dann schmeckt‘s halt nicht

In Bohnen ist nichts drin, so macht Burger keinen Sinn
Und mein fabelhaftes Essen ist dahin
So ein Hafergrützenschleim auf nem Burger ist gemein
Es muss Kuh sein, sonst haut der Bums nicht rein
Schmeckt einfach nicht so gut, wie Knorpel, Haut und Blut
Und wenn‘s nicht schmeckt, dann kocht in mir die Wut 

Dann schmeckt‘s halt nicht – dafür hatte es kein Gesicht
hat nicht geweint, gelitten und geschrien
Öffne dein Herz und verzichte Mal auf Schmerz! 
Sei kein Wicht! Dann schmeckt‘s halt nicht

Neulich hab ich dich gehört und das hat mich echt empört
Du sagtest: „Fick deinen Latte!“ Fand ich unerhört
Warum verstehst du mich denn nicht?
Dein veganes Zeug schmeckt nicht 
Und wenn‘s nicht schmeckt, dann ich, ich, ich, ich, ich, …

Dann schmeckt‘s halt nicht – dafür hatte es kein Gesicht
hat nicht geweint, gelitten und geschrien
Öffne dein Herz und verzichte Mal auf Schmerz! 
Sei kein Wicht! Dann schmeckt‘s halt nicht

Lustig, lustig

Du bist ein toller Typ, so richtig eingefleischt
Du hattest Schnitzel heute – wow, ich verbeug mich gleich
Ein echter Ehrenmann, der Witze machen kann
So richtig gute Witze, scharf und geistreich

Ah, ah, ah lustig, lustig
Ah, ah, ah lustig, lustig

Dein Gag war richtig neu, hast mehr im Kopf als Heu
Viel mehr als deine Meute, ey, die ist noch ganz scheu
Dein Witz, er macht dich an, du lachst dich selber aus
Wir ziehen weiter mit sarkastischem App –

laaaaus, lustig, lustig
Ah, ah, ah lustig, lustig

Du bist so lustig, ich lache mich schlapp
Bist der erste deiner Art, so schaust du auf uns herab

Lustig, lustig
Lustig, lustig
Lustig, lustig

Du hältst die vegane Welt auf Trab

Wer über Opfer lacht, ist einfach dumm und schwach
Es ist ein alter Trick, der Fieslingen Freude macht
Doch nicht in Wirklichkeit, es tut uns wirklich leid 
Wir kaufen dir nicht ab, dass du gut schläfst heut 

Nacht lustig, lustig
Ah, ah, ah oder traurig, traurig
Ah, ah, ah nein lustig, lustig
Ah, ah, ah du bist einfach doof

Deine Worte

Du bist mehr als deine Worte – Du bist, was du tust
Warum tust du das? Warum tust du das?
Du bist mehr als deine Worte, du bist, was du wählst
Warum wählst du das? Warum wählst du das?

Kalt ist der Stall – und sie rufen von überall
Auch nach dir – hörst du‘s nicht? 
Wer bist du, dass du nicht zerbrichst?

Du bist mehr als deine Worte, du bist, was du fühlst
Warum fühlst du nichts? Warum fühlst du nichts?
Du bist mehr als deine Worte, du bist, wie du liebst
Warum liebst du nicht? Warum liebst du nicht?

Kalt ist der Stall – und sie rufen von überall
Auch nach dir – hörst du‘s nicht
Wer bist du, dass du nicht zerbrichst?

Deine Welt dreht sich um
Stellt sich taub, stellt sich dumm
Eine Welt, die nicht liebt, 
die nichts hört, die nichts sieht

Du bist mehr als deine Worte, doch nicht mehr als sie
Warum siehst du’s nie? Warum siehst du’s nie?
Du bist mehr als deine Worte, sie sind’s aber auch
Wach doch auf! Wach doch auf!

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