Auf der veganen Couch – Zugegeben, wir haben uns ein wenig Zeit gelassen. Dafür starten wir unseren Podcast in diesem Jahr mit einer tollen Person, die wir zu Gast haben durften. Dr. Martina Uttinger ist eine vegane Psychologin, die es sich zum Ziel gemacht hat, mit einem Coaching Programm vegan lebenden Menschen zu helfen. Sei es im Umgang mit nicht veganen Familienmitgliedern, Schwierigkeiten in der Kommunikation, dem Gefühl, allein zu sein, oder mit dem quälenden veganen Weltschmerz.
Die gleichen Werte teilen – Auf der veganen Couch
Martina kennt die Herausforderungen, mit denen sich viele von uns im Alltag konfrontiert sehen und bietet professionelle Unterstützung bei der Bewältigung dieser Hürden an. Sie ist dabei, empathisch, analytisch und, wie wir finden, obendrein sehr sympathisch. Na ja und eben vegan. Wir sprechen in dieser Folge über ihr Konzept, ihre Beweggründe, aber auch über Martinas persönliche Erfahrungen. Bine hat letztes Jahr selbst an Martinas Coaching Programmteilgenommen und viele Erkenntnisse mitnehmen dürfen. In einem sicheren Raum über etwas sprechen zu können, was einen sehr bewegt, ohne ein Gegenüber, das sowieso nicht versteht, kann allein schon sehr gewinnbringend sein. Wenn dann noch jemand diesen Raum anbietet, der einemwertvolle Strategievorschläge an die Hand gibt, dann kann es insgesamt ja nur besser werden.
Auch, wenn die Welt nicht besser wird
Natürlich hört es nicht auf wehzutun, was anderen Tieren tagtäglich Grausames angetan wird. Die schlimmen Bilder und Erlebnisse verschwinden nicht einfach aus dem Kopf. Aber es kann leichter sein, damit zu leben, wenn man begreift, dass es sich bei der Vystopie auch um einen Trauerprozess handelt. Und, wenn man dann lernt, mit dieser Trauerumzugehen. Darf ich etwas ausblenden, was mich krank macht? Bin ich zu sensibel, wenn ich nach Jahren immer noch weine? Warum identifiziere ich mich mit diesem einen Schwein, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht? Warum könnte ich nicht vegane Menschen manchmal vor Wut rütteln und schütteln? All dies sind Fragen, die sich bestimmt viele von euch auch schon mal gestellt haben. Es gibt Antworten darauf, die ein erster Schritt zur Lösung sein können.
Kraft für uns bedeutet Kraft für andere
Viele von uns denken darüber nach, wie wir noch effektiver Aktivismus betreiben können. Wir reflektieren uns andauernd, sind nicht selten streng zu uns selbst und korrigieren und verbessern uns auch innerhalb der Szene. Was aber, wenn man sich gleichzeitig auch mal verloren fühlt, überfordert, so gar nicht perfekt. Dann sollte auch das ernst genommen werden. Selbstfürsorge steht nicht im Widerspruch zum Tierrechtsaktivismus. Sie ist wichtig und kann uns stärker, mutiger und ausdauernder machen. Sie ist keine Zeitverschwendung, sondern wertvollinvestierte Zeit. Falls auch du das Gefühl hast, Unterstützung zu brauchen, zögere nicht, dich auf Martinas Social Media Accounts einmal umzuschauen. Dort gibt es immer wieder Angebote für verschiedene Coachings und Klarheitssessions. Oder schreib Martina eine Nachricht. Wir versichern dir, sie blockiert nur anti – vegane Trolle. Nicht dich. Wir wünschen viel Freude beim Hören der neuen Folge.
Eure Erbsen
Links:
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