50. Cube AV Nürnberg Erbsenschreck Live
Nürnbergs 50.Cube mit über 50 Aktivistis. Erbsenschreck sorgt für ein paar nette Melodien.
Nürnbergs 50.Cube mit über 50 Aktivistis. Erbsenschreck sorgt für ein paar nette Melodien.
Nach dem plötzlichen und viel zu frühen Tod von Helmut, haben wir lange überlegt ob wir die Mahnwachen weiter machen werden. Jedoch sind wir zu den Entschluss gekommen, dass er nicht gewollt hätte das hier keine Lichter mehr brennen: Unser Ziel ist es, auf das enorme Leid der sog. „Nutz“tiere

ARIWA Demo in Würzburg – Am vergangenen Samstag durften wir als Erbsenschreck eine kleine musikalische Einlage bei der „Schlachthäuser schließen“ Demo-Reihe von Animal Rights Watch (ARIWA) beisteuern. Es war uns eine Ehre dabei sein zu dürfen und es hat uns große Freude bereitet. Wir hatten sowieso geplant bei der Demo

Die spinnen, die Populisten – In der heutigen Episode knöpfen wir uns mal die Mächtigen vor. Die, die seit geraumer Zeit in ewiger Wahlkampf Manier darüber streiten, wer am aller wenigsten den Menschen das Fleisch verbieten will. Wir Tierrechtsaktivist*innen wären ja wohl die ersten, die „hurra“ schreien würden, wenn aus irgendeiner Richtung des relevanten Parteien Spektrums eine ähnlich geartete Forderung kommen würde. Oder? Und hört ihr uns „hurra“ schreien? Nein. Also.

Als wir das erste Mal von diesem Eselrennen gehört haben, dachten wir, das muss ein Scherz sein. Es kann doch nicht sein, dass im Jahr 2023 noch jemand auf die Idee kommt, echte Esel für so ein Spektakel zu missbrauchen. Doch so ist es. Das Hersbrucker Eselrennen ist echt.

Hartmann im Stall – Stellt euch vor, ihr müsstet den ganzen Tag an ein und derselben Stelle stehen. Und auch am Tag darauf und an jedem weiteren Tag ebenfalls. Hinter euch ein unbekanntes Geräusch, aber ihr könnt euch nicht umdrehen. Eure Haut am Hals ist wund und schmerzt und noch dazu kämpft ihr mit dem Gestank, der euch umgibt, der gemeiner Weise von den Exkrementen herrührt, in denen ihr steht. Nicht so geil, oder? Man könnte fast sagen: Folter.

Heimspiel – In der heutigen Episode erzählen wir euch von der ersten „Schlachthäuser schließen“ Demo in Nürnberg. Das engagierte Team von ARIWA (Aninmal Rights Watch) Nürnberg hatte im Frühsommer eine fantastische Demo organisiert, bei der wir auch einige „Erbsenschreck“ Lieder vortragen, bzw. durch die Innenstadt trällern durften. Das war uns ein echtes Fest, nicht nur, weil es für uns ein Heimspiel war, sondern, weil ausnahmslos alle Teilnehmenden eine unsagbar tolle Energie auf die Straßen zauberten.

Beim letzten Ariwa-Treffen waren wir ebenfalls am Start. Ein kleiner gemütlicher Austausch unter Aktivist*innen in netter Runde. Eigentlich hatten wir ein schönes veganes Picknick im Auge gehabt, doch die liebe Person im Himmel meinte es wäre gut, wenn es mal wieder regnen würde. Das stimmt auch für die Natur war

Die Delikatesse des Grauens – In dieser Episode berichten wir euch von einer kleinen, aber wichtigen Aktion, deren Hintergrund ein, an Grausamkeit nicht zu übertreffendes, Verfahren in der Tierindustrie ist. Die Produktion der Stopfgansleber. Oder eher der Verkauf dieser abartigen Delikatesse mit der elitären Bezeichnung Foie Gras. Eigentlich ist ja jeder Umgang mit Tieren in der Tierausbeutungsindustrie unfassbar grausam, aber bei der Stopfgans, da ziehen selbst viele Mischköstler*innen eine rote Linie. Die Idee zu Foie Gras muss ja aber auch wirklich direkt aus dem lodernden Fegefeuer der Hölle entsprungen sein.

Willy und die Wurst – Und was gibt es in unserer zweiten Folge zu erzählen? Wie wäre es mit skurrilen Situationen während einer Tierrechtsaktion? Darüber könnten wir auch Bücher schreiben, aber quatschen macht uns mehr Spaß, so frei von der Leber weg (iihhh Leber 🤮). Und darum teilen wir heute eine delikate Anekdote mit euch. Vielleicht wird euch die Spucke weg bleiben oder ihr denkt: „Na und, das haben die scheiß Veganer doch verdient!“ oder ihr seid vegan und denkt: „Kenne ich!“. Wie auch immer, es soll für alle etwas dabei sein. 🤥 (Außer für Viehbauern)
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Der Animal Kill Clock Counter zeigt die geschlachteten Tiere in Deutschland der Nutztier-Industrie für das aktuelle Jahr an. Die Zahlen richten sich nach den Zahlen der vergangenen Jahre. Sie sind nicht als absolut zu betrachten, sondern geben einen Indikator an, wie viele Tiere in Deutschland für die Lebensmittelindustrie getötet und geschlachtet werden. Einen weltweiten Counter findest Du hier.
Weltweit werden mehr als 80 Milliarden Landtiere und über 100 Billion Meerestiere für die Lebensmittelindustrie getötet. 80% der Ackerflächen werden für das Futter der Nutzertierhaltung verwendet. Diese Umstände sind weder ethisch noch ökologisch vertretbar. Nur mit einer wirklich nachhaltigen Landwirtschaft und einer pflanzlichen Ernährung kann die Menschheit die Klimaschäden und Überbevölkerung kompensieren.